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(c) Frank Waltinger
Die Pfarrgemeinde Laimerstadt/Ried mit ihren Kirchen und Kapellen
St. Walburga Filialkriche in Laimerstadt Kirchlich gehörten Laimerstadt und Ried ohne Zweifel zur Pfarrei Hienheim. Die Pfarrei Hienheim schenkte Kaiser Ludwig der Bayer, am 8. Juli 1347 die Alte Kapelle zu Regensburg. Seit dieser Zeit ist die Pfarrei diesem Kollegialstift inkoporiert. Bereits im Mittelalter wurde in Laimerstadt eine Kirche zu Ehren der heiligen Walburga erbaut. Der heutige Kirchenbau stammt in der Hauptsache aus dem 18. Jahrhundert, mit Benutzung des gotischen Ostturms aus dem älteren Bau. 1850 wurde die Kirche nach rückwärts verlängert, unter Pfarrer Franz Fischer von Hienheim (1966-1973) der Umbau zur gegenwärtigen Gestalt im Jahr 1970 durchgeführt (steinerner Volksaltar, neue Flachdecke, Gestühl und Empore). Dieses Gotteshaus ist, wie die Kirchen in Hienheim, Irnsing und Arresting, eine Chorturmkirche: Das Untergeschoss des Turmes bildet den quadratischen Chorraum der Kirche mit dem Hochaltar der älteren Zeit. Die beiden zierlichen Seitenaltäre der Laimerstädter Kirche waren Schöpfungen ländlichen Rokokos des 18. Jahrhunderts. Einen dazu passenden Hochaltar mit dem Ölbild der heiligen Walburga hat man um 1900 nach dem Vorbild des Altars der Sebastianikirche in Hienheim (heute Hochaltar der Pfarrkirche) angefertigt, in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts auch den barocken Tabernakel der Sebastianikirche auf den Laimerstädter Hochaltar übertragen. Diese drei schönen Altäre wurden im Zuge der Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1970 abgebrochen. 1971 erfolgte ein Renovierung. Die wertvollen Blätter der ehemaligen Seitenaltäre, mit den großen Tafelbildern der heiligen Apostel Philipp und Jakob, haben 1985 wieder einen würdigen Platz an der alten Stelle gefunden. Gleichzeitig erhielt die Stirnseite des Chorraumes durch Pfarrer Diethelm Gandyk die gegenwärtige Gestaltung (Kreuz mit den holzgeschnitzten Figuren der Gottesmutter Maria und der heiligen Walburga). Das ehemalige Hochaltarblatt der heiligen Walburga (aus dem frühen 20. Jahrhundert) wurde seitlich im Schiff der Kirche angebracht. Durch die Rückkehr der Heiligen und durch den Opfersinn aller Bewohner in Laimerstadt und Ried hat diese ehrwürdige Kirche wieder beträchtlich an Schönheit gewonnen. Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Ried Die kleine Kirche (Kapelle) in Ried wurde 1835 von den Bauern des Dorfes gestiftet, mit einem Altar ausgestattet und vom Hienheimer Pfarrer auf den Titel „Unserer Lieben Frau" benediziert. Der Baustil stammt aus der Barockzeit. Waldkapelle bei Laimerstadt Im Juni 1988 weihte der damalige Priester Diethelm Gandyk aus Hienheim die Waldkapelle zu Ehren der heiligen Mutter Gottes. Diese Waldkapelle wurde anlässlich des 1000jährigen Bestehens des Dorfes in ein Waldstück in Richtung Gut Schwaben aus Holz gebaut. Unter der Aufsicht des Initiators und Zimmerers Friedl Baldhauser wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Waldbauern und der Bevölkerung die Kapelle nach sechsmonatiger Fertigungszeit eingeweiht.  Seit dieser Zeit hält Baldhauser diese Waldkapelle innen und aussen in Stand, pflegt die Aussenanlagen und stellte zur Weihnachtszeit jedes Jahr ein wunderschönes  Kripperl auf . Auf der Stirnseite des Kapelle befinden sich große Holzkreuze. Diese stammen von den Laimerstädter und Rieder Altötting Wallfahrer. Bereits zur Einweihung 1988, zum zehnjährigen Jubiläum 1998 und auch zum 2ojährigen trug man mit den Riedenburger Fußwallfahrer ein solchen Holzkreuz zum Marienwallfahrtsort. Allgemeines und die Priester in Laimerstadt/Ried Die Filiale Laimerstadt/Ried gehört zur Pfarrei Hienheim. Im Einvernehmen mit Pfarrer Jakob Lehrer aus Hienheim wurde 1918 in Laimerstadt ein Expositurverein gegründet. Das Bischöfliche Ordinariat teilte dem Pfarramt Hienheim, als auch dem Bezirksamt Riedenburg mit: “Sobald Laimerstadt Haus und Kapital zur Verfügung stellt, hat es seinen Geistlichen zur Expositur”. 1922 wurde in Laimerstadt ein Priesterhaus gebaut. Damals war in Hienheim Pfarrer Andreas Thanner (1918-1941). Kooperator Franz von Sales Lukas (1919-1927) zog von Hienheim in das neue Priesterhaus ein. 1932 zog der Priester im Ruhestand Georg Kuchler (bis 1961) ein. Von 1966 bis 1972 wohnte der Pfarradministrator Franz Fischer im Pfarrhaus. Es gelang, im September 1975 wieder eine Priester im Ruhestand für Laimerstadt zu gewinnen. Pater Christoph Mühlbauer hatte vorher in der Brasilienmission gearbeitet. 1983 starb er und wurde auf dem Laimerstädter Friedhof beigesetzt. Seither wird die Filiale Laimerstadt von den Geistlichen aus Hienheim betreut. Dies waren Pfarrer Diethelm Gandyk, Pfarrer Josef Gallmeier (1990-2006) und seit 2006 ist dies Pfarrer Stefan Sangl. Das Laimerstädter Pfarrhaus wurde 2005 auf Erbpacht an eine Berlinerin verpachtet, die es als Altersruhesitz nutzt.
St. Walburga Filialkirche in Laimerstadt
Kapelle “Zur Lieben Frau” in Ried
Waldkapelle in  Laimerstadt
Kirche mit den alten Altären um 1950
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Die Pfarrgemeinde Laimerstadt/Ried mit ihren Kirchen und Kapellen
St. Walburga Filialkriche in Laimerstadt Kirchlich gehörten Laimerstadt und Ried ohne Zweifel zur Pfarrei Hienheim. Die Pfarrei Hienheim schenkte Kaiser Ludwig der Bayer, am 8. Juli 1347 die Alte Kapelle zu Regensburg. Seit dieser Zeit ist die Pfarrei diesem Kollegialstift inkoporiert. Bereits im Mittelalter wurde in Laimerstadt eine Kirche zu Ehren der heiligen Walburga erbaut. Der heutige Kirchenbau stammt in der Hauptsache aus dem 18. Jahrhundert, mit Benutzung des gotischen Ostturms aus dem älteren Bau. 1850 wurde die Kirche nach rückwärts verlängert, unter Pfarrer Franz Fischer von Hienheim (1966-1973) der Umbau zur gegenwärtigen Gestalt im Jahr 1970 durchgeführt (steinerner Volksaltar, neue Flachdecke, Gestühl und Empore). Dieses Gotteshaus ist, wie die Kirchen in Hienheim, Irnsing und Arresting, eine Chorturmkirche: Das Untergeschoss des Turmes bildet den quadratischen Chorraum der Kirche mit dem Hochaltar der älteren Zeit. Die beiden zierlichen Seitenaltäre der Laimerstädter Kirche waren Schöpfungen ländlichen Rokokos des 18. Jahrhunderts. Einen dazu passenden Hochaltar mit dem Ölbild der heiligen Walburga hat man um 1900 nach dem Vorbild des Altars der Sebastianikirche in Hienheim (heute Hochaltar der Pfarrkirche) angefertigt, in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts auch den barocken Tabernakel der Sebastianikirche auf den Laimerstädter Hochaltar übertragen. Diese drei schönen Altäre wurden im Zuge der Veränderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1970 abgebrochen. 1971 erfolgte ein Renovierung. Die wertvollen Blätter der ehemaligen Seitenaltäre, mit den großen Tafelbildern der heiligen Apostel Philipp und Jakob, haben 1985 wieder einen würdigen Platz an der alten Stelle gefunden. Gleichzeitig erhielt die Stirnseite des Chorraumes durch Pfarrer Diethelm Gandyk die gegenwärtige Gestaltung (Kreuz mit den holzgeschnitzten Figuren der Gottesmutter Maria und der heiligen Walburga). Das ehemalige Hochaltarblatt der heiligen Walburga (aus dem frühen 20. Jahrhundert) wurde seitlich im Schiff der Kirche angebracht. Durch die Rückkehr der Heiligen und durch den Opfersinn aller Bewohner in Laimerstadt und Ried hat diese ehrwürdige Kirche wieder beträchtlich an Schönheit gewonnen. Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Ried Die kleine Kirche (Kapelle) in Ried wurde 1835 von den Bauern des Dorfes gestiftet, mit einem Altar ausgestattet und vom Hienheimer Pfarrer auf den Titel „Unserer Lieben Frau" benediziert. Der Baustil stammt aus der Barockzeit. Waldkapelle bei Laimerstadt Im Juni 1988 weihte der damalige Priester Diethelm Gandyk aus Hienheim die Waldkapelle zu Ehren der heiligen Mutter Gottes. Diese Waldkapelle wurde anlässlich des 1000jährigen Bestehens des Dorfes in ein Waldstück in Richtung Gut Schwaben aus Holz gebaut. Unter der Aufsicht des Initiators und Zimmerers Friedl Baldhauser wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Waldbauern und der Bevölkerung die Kapelle nach sechsmonatiger Fertigungszeit eingeweiht.  Seit dieser Zeit hält Baldhauser diese Waldkapelle innen und aussen in Stand, pflegt die Aussenanlagen und stellte zur Weihnachtszeit jedes Jahr ein wunderschönes  Kripperl auf . Auf der Stirnseite des Kapelle befinden sich große Holzkreuze. Diese stammen von den Laimerstädter und Rieder Altötting Wallfahrer. Bereits zur Einweihung 1988, zum zehnjährigen Jubiläum 1998 und auch zum 2ojährigen trug man mit den Riedenburger Fußwallfahrer ein solchen Holzkreuz zum Marienwallfahrtsort. Allgemeines und die Priester in Laimerstadt/Ried Die Filiale Laimerstadt/Ried gehört zur Pfarrei Hienheim. Im Einvernehmen mit Pfarrer Jakob Lehrer aus Hienheim wurde 1918 in Laimerstadt ein Expositurverein gegründet. Das Bischöfliche Ordinariat teilte dem Pfarramt Hienheim, als auch dem Bezirksamt Riedenburg mit: “Sobald Laimerstadt Haus und Kapital zur Verfügung stellt, hat es seinen Geistlichen zur Expositur”. 1922 wurde in Laimerstadt ein Priesterhaus gebaut. Damals war in Hienheim Pfarrer Andreas Thanner (1918-1941). Kooperator Franz von Sales Lukas (1919-1927) zog von Hienheim in das neue Priesterhaus ein. 1932 zog der Priester im Ruhestand Georg Kuchler (bis 1961) ein. Von 1966 bis 1972 wohnte der Pfarradministrator Franz Fischer im Pfarrhaus. Es gelang, im September 1975 wieder eine Priester im Ruhestand für Laimerstadt zu gewinnen. Pater Christoph Mühlbauer hatte vorher in der Brasilienmission gearbeitet. 1983 starb er und wurde auf dem Laimerstädter Friedhof beigesetzt. Seither wird die Filiale Laimerstadt von den Geistlichen aus Hienheim betreut. Dies waren Pfarrer Diethelm Gandyk, Pfarrer Josef Gallmeier (1990-2006) und seit 2006 ist dies Pfarrer Stefan Sangl. Das Laimerstädter Pfarrhaus wurde 2005 auf Erbpacht an eine Berlinerin verpachtet, die es als Altersruhesitz nutzt.
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